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Integrative Zirkuswochen

Integrative Zirkuswochen mit unterschiedlichen Teilnehmenden

Ganz besonders schätzen wir integrative Wochen, in denen unterschiedliche Zielgruppen aufeinandertreffen und somit neue Begegnungsräume entstehen. Teilnehmen können bis zu 80 Kinder / Jugendliche. Solche Zirkuswochen bieten besonders viel Raum für neue Erfahrungen. Zum Beispiel:

  • Kindergarten oder KiTa zusammen mit erwachsenen Menschen mit Behinderung
  • Primarschüler:innen zusammen mit Senior:innen
  • Heilpädagogische Institution zusammen mit einer Regelschule
  • Menschen mit Behinderungen zusammen mit Home-Schooler
  • Kinder aus Asylzentren zusammen mit Kindern aus dem Quartier

Wir sind offen für Idee und unterstützen gerne mit unserem Erfahrungsschatz.

«Unser Ziel wurde erreicht: Chancengleichheit für die teilnehmenden geflüchteten Kinder und dass ihre Eltern temporär entlastet werden.»

Reto Mauchle, Schweizerisches Rotes Kreuz
Zirkuspädagoginnen und -pädagogen des Teams Pipistrello.

Kompetente
Zirkuspädagog:innen

Wir sind ein eingespieltes, 17-köpfiges Team, welches das ganze Jahr gemeinsam lebt und arbeitet. Unsere Arbeitsweise basiert auf unseren Werten sowie regelmässigen Schulungen, Sensibilisierungs-Workshops und wöchentlichen Reflektionen.

Integrative Zirkuswoche: Erwachsene und Kinder an der Zirkusvorstellung.

Bedürfnisorientiertes Angebot

Unsere Zirkusdisziplinen orientieren sich auch nach Alter, Interesse und Möglichkeiten der Teilnehmenden. Entsprechend haben wir die Möglichkeit, die Zirkusdisziplinen darauf auszurichten. Zum Beispiel mit mehr Pausen, individuellem Kommen und Gehen oder einfach Zuschauen und Staunen.

Das Bild zeigt die Oldtimer Traktoren des Circolino Pipistrello.

Zirkus als Erlebnis

Mit unseren bunten Wägen, den nostalgischen Traktoren und dem blauen Zirkuszelt gibt es viel zum Staunen. Dadurch entstehen immer wieder wunderbare Gespräche und gegenseitig prägende Erlebnisse.

Unvoreingenommene Begegnungen mit den Zirkuspädagog:innen

Das Setting einer integrativen Zirkuswoche erlaubt es uns, den Teilnehmenden frei und unvoreingenommen zu begegnen. Wir bieten damit einen Raum für persönliche Entwicklung ohne Leistungsdruck.

Was dadurch entstehen kann, ist immer wieder überraschend: Teilnehmende, die sich von einer anderen Seite zeigen, neue Talente entdecken und nach ihrem dem Auftritt voller Stolz strahlen.

Integration während einer Zirkuswoche: Kinder und Erwachsene in der Manege

Wie viele Menschen können teilnehmen?

Bei integrativen Zirkuswochen können bis zu 80 Menschen teilnehmen. Es gibt keine Mindestanzahl – auch für weniger Teilnehmende bieten wir ein passendes Angebot.

Damit stellen wir sicher, dass wir in kleinen Gruppen individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden eingehen können.

Wie ist der Ablauf einer 
Zirkuswoche?

Unsere Zirkuswochen starten immer mit dem gemeinsamen Zeltaufbau bei Wind und Wetter. Als Abschluss gibt es Ende der Woche ein grosses Zirkusfest und glitzernden Auftritt im Rampenlicht der Manege.

Dazwischen wird ausprobiert, ausgewählt, geprobt, recherchiert und kreiert. Es ist ein stark partizipativer Prozess, bei dem sich die Kinder einbringen und die Woche aktiv mitgestalten. Wir begleiten die Teilnehmenden auf spielerische Weise und ohne Leistungsdruck bei der Erarbeitung der Zirkusnummern. Jede Woche wird dadurch einzigartig – keine vorgefertigten Zirkusnummern oder immergleiche Kostüme.

Wer will, darf am Mittwochabend selbst im Publikum zu sitzen, wenn das Pipistrello-Team seine eigene öffentliche Zirkustheater-Show spielt. Als Abschluss der Projektwoche gibt es am Freitag oder Samstag für Verwandte und Bekannte ein grosses Zirkusfest und glitzernden Auftritt im Rampenlicht der Manege.

Danach bauen wir das Zelt wieder gemeinsam ab – ein freiwilliger Gemeinschaftsevent, bei dem auch Eltern und andere Angehörige herzlich willkommen sind!

Der detaillierte Wochenablauf ist in unserem Konzept abgebildet. 

Montag

Ganzer Tag

Gemeinsamer Zeltaufbau

Dienstag

Vormittag

Disziplinen ausprobieren

Nachmittag

Üben in den Gruppen

Mittwoch

Vormittag

Disziplinen ausprobieren

Nachmittag / Abend

Show des Pipistrello-Teams

Donnerstag

Ganzer Tag

Üben in den Gruppen

Freitag

Vormittag

Hauptprobe

Variante 1: Gala Freitag Nachmittag

Gala-Vorstellung um 18 Uhr, anschliessend Zeltabbau

Samstag

Variante 2: Gala Samstag Nachmittag

Gala-Vorstellung um 
14 Uhr, anschliessend Zeltabbau

Lehrplan 21

Unsere Zirkusprojektwochen fördern sowohl überfachliche Kompetenzen als auch fachliche Ziele des Lehrplans 21 auf spielerische und kreative Weise:

 

1. Überfachliche Kompetenzen

Selbstständigkeit: Sich in neuen Rollen ausprobieren und persönliche Grenzen überwinden.

Soziale Kompetenzen: Zusammenarbeit im Team, Respekt vor anderen Meinungen und Fähigkeiten.

Methodenkompetenz: Eigene Ideen entwickeln, Lösungen finden und ein gemeinsames Ziel erreichen.

 

2. Fachliche Kompetenzen

Kreativität und Bewegung (Gestalten, Sport): Entwicklung von Zirkusnummern, Bewegungskoordination, Rhythmusgefühl und Improvisation.

Sprache und Kommunikation (Deutsch, Musik): Moderation der Gala als Zirkusdirektor:in, spielen von Livemusik in der Zirkusband

Technik und Gestalten: Herstellung von Requisiten, Bühnenbildern und Kostümen

 

Durch die Verbindung von praktischen und kreativen Aktivitäten stärkt die Zirkuswoche die Freude am Lernen und schafft nachhaltige Lernerfahrungen.

Eine detailliertere Ausführung unserer Schnittstellen mit dem Lehrplan 21 sind im Dokument «Circolino Pipistrello und der Lehrplan 21» zu finden, welches wir bei Bedarf gerne zukommen lassen.

Hauptziele unserer Zirkuswochen

Auch wenn die Gala jeweils ein Highlight ist: Im Vordergrund steht nicht nur die Zirkusnummer, sondern das gesamte Erlebnis und insbesondere der partizipative Gruppenprozess während der Woche. Gefragt sind Teamwork, Fantasie und Respekt… mit dem Ziel, Selbstwirksamkeit zu erleben, Sozialkompetenzen zu fördern und gemeinsam über sich hinauszuwachsen. Und das alles ohne Leistungsdruck.

Unsere Ziele

Selbstwirksamkeit erleben

Sozialkompetenz förden

Über sich hinauswachsen

Was für eine Infrastruktur braucht es?

Das technische Infoblatt senden wir gerne bei Interesse an einer Zirkuswoche zu. Grundsätzlich braucht es folgende Infrastruktur:

  • Zeltplatz von mindestens 35x30 Meter
  • Platz für die Zirkuswägen
  • Strom und Wasser

Gerne unterstützen wir bei der Planung und bringen unsere Erfahrung ein – zum Beispiel auch bei der Evaluation eines geeigneten Platzes für das Zirkuszelt, falls es direkt bei der Schule / Institution zu wenig Platz hat.

Was unterscheidet uns von anderen Angeboten?

Der Circolino Pipistrello ist der grösste Mitspielzirkus der Schweiz und bietet seit Jahrzehnten Zirkusprojektwochen an, die ein Leben lang in Erinnerung bleiben:

  • Eingespieltes, 17-köpfiges Team, welches das ganze Jahr gemeinsam lebt und arbeitet.
  • Die Teilnehmenden gestalten stark mit: Es gibt keine bestehenden Zirkusnummern oder vordefinierte Kostüme.
  • Betreuung durch Zirkuspädagog:in des Circolino Pipistrello. Die Lehrpersonen müssen keine Animationsgruppen in der Manege anleiten.
  • Im Mittelpunkt steht nicht nur das Resultat, sondern vor allem der partizipative Prozess.
  • Wir bringen eine ganze Zirkuswelt auf den Dorf- oder Schulhausplatz.

Circolino Pipistrello

17-köpfiges Team vor Ort

Wünsche der Teilnehmenden 
stehen im Zentrum

Ohne Leistungsdruck

Viel Mitgestaltung

Wo sind wir überall unterwegs?

Unser Winterquartier ist bei Rikon im Tösstal, ganz in der Nähe von Winterthur. Für unsere Zirkusprojektwochen reisen wir von April bis Oktober in der Deutschschweiz umher – mehrheitlich im Grossraum Zürich und angrenzenden Kantonen. Und regelmässig auch nach Liechtenstein.

Mit im Gepäck haben wir immer unser blaues Zirkuszelt, die Oldtimer-Traktoren sowie unsere bunten Holzwägen, in denen wir wohnen.

Kosten

Die Kosten einer Zirkusprojektwoche bestehen aus einem Engagementpreis sowie Kosten für Wasser, Strom, Bewilligungen, Platzmiete, sanitäre Anlagen und Abfallgebühren.

Mehr dazu:

Referenzen

In der Vergangenheit waren wir bereits an mehreren hundert Schulen, Institutionen und Gemeinden. Gerne geben wir auch Referenzkontakte für einen Erfahrungsaustausch.