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Atelierwochen

Atelierwochen für grosse Schulen mit mehr als 
100 Kindern

Mit grösseren Institutionen organisieren wir Zirkusfestivals. Das bedeutet, dass die «Zirkuswoche mit Gala» durch sogenannte «Ateliers» ergänzt wird, welche die Lehr- und Begleitpersonen der Institution im Vorfeld der Woche erarbeiten und während der Zirkuswoche leiten.

Schlussendlich präsentieren alle Ateliers im Rahmen eines Zirkusfestivals das Erarbeitete. Der Schulhausplatz verwandelt sich dabei in ein grosses Festivalgelände – auf Wunsch sogar mit unserem Bühnenwagen für Darbietungen der Ateliers.

Zauberei am Zirkusfestival am Ende der Zirkuswoche an einer Schule.

Referenz: Atelierwoche 
in der Schule Knonau

Zirkusfestival am Ende der Woche

Das Zirkusfestival ist ein riesiges Highlight für die ganze Gemeinde:
 Alle Teilnehmende der Zirkuswoche zeigen, was sie in der Projektwoche erarbeitet haben. Dabei entsteht eine wunderbare Zirkusatmosphäre für Verwandte, Bekannte, Nachbar:innen, Politiker:innen und alle Zirkusinteressierten.

 

Grosses Zirkusfestival am Ende der Woche.

Festivalgelände

Vor dem Zirkuszelt stehen die (Verkaufs-)Stände von Ateliergruppen wie zum Beispiel Schokokuss-Schleudern, Büchsenschiessen, Zirkuszeitung, Grafik, Schneiderei usw.

Projektwochen für Kinder und Jugendliche in heil- und sonderpädagogische Institutionen, Tagesschulen und Wohnheimen.

Im Zirkuszelt

Im Zirkuszelt findet die Gala-Vorstellung statt. Dort zeigen die 100 Teilnemenden der Manege-Gruppen, was sie in ihren Zirkusdisziplinen gelernt haben.

Manege:
Betreuung durch Pipistrello

Bis zu 100 Teilnehmende, die gerne in der Manege auftreten möchten, werden durch das Pipistrello-Team begleitet. In frei wählbaren Zirkusdiziplinen üben sie in Gruppen und studieren eine Zirkusnummer ein. Am Ende der Woche zeigen sie diese an der Gala-Vorstellung im Zelt.

Zum Beispiel:

  • Jonglage
  • Akrobatik
  • Vertikaltuch
  • Trapez
  • Zauberei
  • Fasslauf
  • Seil
  • Direktion
  • Clown
  • Schattentheater

Ateliers:
Betreuung durch Lehrpersonen

Schulkinder im Zirkusatelier "Kostüm".

Lehr- oder Begleitpersonen erarbeiten im Vorfeld verschiedene Ateliers zum Thema “Zirkus”, die sie dann während der Woche leiten. Frei nach den eigenen Wünschen und Fähigkeiten entsehen so ganz vielfältige Ateliers.

Beispiele:

  • Künstler:innen / Grafik
  • Gourmet
  • Tanz
  • Musik / Band / Chor
  • Theater
  • Schreinerei / Schiessbude
  • Presse / Zirkuszeitung
  • Video und Fotografie
  • Maskenbilder
  • Schneiderei
  • Zauberei

Damit auch die Atelier-Teilnehmenden einen direkten Kontakt zum Team vom Circolino Pipistrello haben, besucht ein Teammitglied die verschiedenen Ateliers – für Fragen, Inputs und Führungen durchs Zirkusdorf.

Impressionen einer Atelierwoche

Wie viele Menschen können teilnehmen?

Bei Atelierwochen kann die gesamte Schule teilnehmen. Im Atelier «Manege», das vom Pipistrello-Team geleitet wird, können sich bis zu 100 Kinder einteilen. Alle anderen Kinder sind in Ateliers von Lehrpersonen.

Die Kinder werden nach ihren Wünschen eingeteilt.

Unsere Erfahrung zeigt, dass nie alle Kinder in der Manege auftreten möchten und die von Lehrpersonen geführten Ateliers ebenso attraktiv sind.

Wie ist der Ablauf einer 
Atelierwoche?

Unsere Atelierwochen starten immer mit dem gemeinsamen Zeltaufbau bei Wind und Wetter. Als Abschluss gibt es Ende der Woche ein grosses Zirkusfestival und glitzernden Auftritt im Rampenlicht der Manege.

Dazwischen arbeitet ein Teil der Kinder in den Ateliers. Bis zu 100 Kinder sind mit dem Pipistrello-Team im Atelier «Manege» unterwegs. Den Tag starten wir jeweils alle gemeinsam im Zelt mit einem kurzen Theateraufführung des Pipistrello-Teams.

In der ganzen Woche wird ausprobiert, ausgewählt, geprobt, recherchiert und kreiert. Es ist ein stark partizipativer Prozess, bei dem sich die Kinder einbringen und die Woche aktiv mitgestalten. Die Teilnehmenden werden auf spielerische Weise begleitet und erarbeiten in den jeweiligen Ateliers ohne Leistungsdruck ihren Beitrag zum Zirkusfestival. Jede Woche wird dadurch einzigartig.

Wer will, darf am Mittwochabend selbst im Publikum zu sitzen, wenn das Pipistrello-Team seine eigene öffentliche Zirkustheater-Show spielt. Als Abschluss der Projektwoche gibt es am Freitag oder Samstag für Verwandte und Bekannte ein grosses Zirkusfestival.

Danach bauen wir das Zelt wieder gemeinsam ab – ein freiwilliger Gemeinschaftsevent, bei dem auch Eltern und andere Angehörige herzlich willkommen sind!

Der detaillierte Wochenablauf von Atelierwochen ist in unserem Konzept abgebildet.

Montag

Ganzer Tag

Gemeinsamer Zeltaufbau

Montag

Vormittag

Arbeit in den Ateliers
Manege-Disziplinen ausprobieren

Nachmittag

Üben in den Manege-Gruppen
Vorbereitung Zirkusfestival in den Ateliers

Mittwoch

Vormittag

Üben in den Manege-Gruppen
Vorbereitungen Zirkusfestival

Nachmittag / Abend

Show des Pipistrello-Teams

Donnerstag

Ganzer Tag

Üben in den Manege-Gruppen
Vorbereitungen Zirkusfestival

Freitag

Vormittag

Hauptprobe (alle Atelierkinder dürfen zuschauen)

Variante 1: Zirkusfestival am Freitag

Zirkusfestival ab 17 Uhr und Gala-Vorstellung um 18 Uhr, anschliessend Zeltabbau

Variante 2: Zirkusfestival am Samstag

Zirkusfestival ab 13 Uhr und Gala-Vorstellung um 
14 Uhr, anschliessend Zeltabbau

Lehrplan 21

Unsere Zirkusprojektwochen fördern sowohl überfachliche Kompetenzen als auch fachliche Ziele des Lehrplans 21 auf spielerische und kreative Weise:

 

1. Überfachliche Kompetenzen

Selbstständigkeit: Sich in neuen Rollen ausprobieren und persönliche Grenzen überwinden.

Soziale Kompetenzen: Zusammenarbeit im Team, Respekt vor anderen Meinungen und Fähigkeiten.

Methodenkompetenz: Eigene Ideen entwickeln, Lösungen finden und ein gemeinsames Ziel erreichen.

 

2. Fachliche Kompetenzen

Kreativität und Bewegung (Gestalten, Sport): Entwicklung von Zirkusnummern, Bewegungskoordination, Rhythmusgefühl und Improvisation.

Sprache und Kommunikation (Deutsch, Musik): Moderation der Gala als Zirkusdirektor:in, spielen von Livemusik in der Zirkusband

Technik und Gestalten: Herstellung von Requisiten, Bühnenbildern und Kostümen

 

Durch die Verbindung von praktischen und kreativen Aktivitäten stärkt die Zirkuswoche die Freude am Lernen und schafft nachhaltige Lernerfahrungen.

Eine detailliertere Ausführung unserer Schnittstellen mit dem Lehrplan 21 sind im Dokument «Circolino Pipistrello und der Lehrplan 21» zu finden, welches wir bei Bedarf gerne zukommen lassen.

Hauptziele unserer Zirkuswochen

Auch wenn die Gala jeweils ein Highlight ist: Im Vordergrund steht nicht nur die Zirkusnummer, sondern das gesamte Erlebnis und insbesondere der partizipative Gruppenprozess während der Woche. Gefragt sind Teamwork, Fantasie und Respekt… mit dem Ziel, Selbstwirksamkeit zu erleben, Sozialkompetenzen zu fördern und gemeinsam über sich hinauszuwachsen. Und das alles ohne Leistungsdruck.

Unsere Ziele

Selbstwirksamkeit erleben

Sozialkompetenz förden

Über sich hinauswachsen

Was für eine Infrastruktur braucht es?

Das technische Infoblatt senden wir gerne bei Interesse an einer Zirkuswoche zu. Grundsätzlich braucht es folgende Infrastruktur:

  • Zeltplatz von mindestens 35x30 Meter
  • Platz für die Zirkuswägen
  • Strom und Wasser

Gerne unterstützen wir bei der Planung und bringen unsere Erfahrung ein – zum Beispiel auch bei der Evaluation eines geeigneten Platzes für das Zirkuszelt, falls es direkt bei der Schule / Institution zu wenig Platz hat.

Was unterscheidet uns von anderen Angeboten?

Der Circolino Pipistrello ist der grösste Mitspielzirkus der Schweiz und bietet seit Jahrzehnten Zirkusprojektwochen an, die ein Leben lang in Erinnerung bleiben:

  • Eingespieltes, 17-köpfiges Team, welches das ganze Jahr gemeinsam lebt und arbeitet.
  • Die Teilnehmenden gestalten stark mit: Es gibt keine bestehenden Zirkusnummern oder vordefinierte Kostüme.
  • Betreuung durch Zirkuspädagog:in des Circolino Pipistrello. Die Lehrpersonen müssen keine Animationsgruppen in der Manege anleiten.
  • Im Mittelpunkt steht nicht nur das Resultat, sondern vor allem der partizipative Prozess.
  • Wir bringen eine ganze Zirkuswelt auf den Dorf- oder Schulhausplatz.

Circolino Pipistrello

17-köpfiges Team vor Ort

Wünsche der Teilnehmenden 
stehen im Zentrum

Ohne Leistungsdruck

Viel Mitgestaltung

Wo sind wir überall unterwegs?

Unser Winterquartier ist bei Rikon im Tösstal, ganz in der Nähe von Winterthur. Für unsere Zirkusprojektwochen reisen wir von April bis Oktober in der Deutschschweiz umher – mehrheitlich im Grossraum Zürich und angrenzenden Kantonen. Und regelmässig auch nach Liechtenstein.

Mit im Gepäck haben wir immer unser blaues Zirkuszelt, die Oldtimer-Traktoren sowie unsere bunten Holzwägen, in denen wir wohnen.

Kosten

Die Kosten einer Zirkusprojektwoche bestehen aus einem Engagementpreis sowie Kosten für Wasser, Strom, Bewilligungen, Platzmiete, sanitäre Anlagen und Abfallgebühren.

Mehr dazu:

Referenzen

In der Vergangenheit waren wir bereits an mehreren hundert Schulen, Institutionen und Gemeinden. Gerne geben wir auch Referenzkontakte für einen Erfahrungsaustausch.