Sonderpädagogik
Projektwochen für heil- und sonderpädagogische Institutionen, Tagesschulen und Wohnheime
Für Institutionen im Bereich der Sonderpädagogik bieten wir Projektwochen an, die auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden Rücksicht nehmen. Während einer Woche verwandeln wir die gesamte Institution in eine magische Zirkuswelt und schaffen Raum für individuelle Entwicklung.
Ziel der Woche ist es, Selbstwirksamkeit zu erleben, Sozialkompetenzen zu fördern und gemeinsam über sich hinauszuwachsen – und das alles ohne Leistungsdruck.
«Die Kinder und Jugendlichen fühlten sich wahrgenommen, im Selbstwertgefühl bestärkt und waren stolz auf ihre eigene Leistung. Eine sehr positive Erfahrung!»

Kompetente
Zirkuspädagog:innen
Wir sind ein eingespieltes, 17-köpfiges Team, welches das ganze Jahr gemeinsam lebt und arbeitet. Unsere Arbeitsweise basiert auf unseren Werten sowie regelmässigen Schulungen, Sensibilisierungs-Workshops und wöchentlichen Reflektionen.

Individuelle Disziplinen
Je nach Alter der Teilnehmenden und Fähigkeiten in unserem Team bieten wir auch Alternativen zu den klassischen Zirkusdisziplinen an. In der Vergangenheit gab es so auch Gruppen “Rap”, “Break-Dance”, “Kostümbild” und andere.

Auch für alle, die nicht in der Manege auftreten möchten
Auch wenn einzelne Teilnehmende nicht in der Manege auftreten möchten, bieten wir Alternativen an und holen sie bei ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen ab. Zum Beispiel als Technikgruppe, Mechanikgruppe, Bühnenbild oder Foto/Video.
Unvoreingenommene Begegnungen mit den Zirkuspädagog:innen
Das Setting einer Zirkuswoche erlaubt es uns, den Teilnehmenden frei und unvoreingenommen zu begegnen. Wir bieten damit einen Raum für persönliche Entwicklung ohne Leistungsdruck.
Was dadurch entstehen kann, ist immer wieder überraschend: Kinder und Jugendliche, die sich von einer anderen Seite zeigen, neue Talente entdecken und nach ihrem dem Auftritt voller Stolz strahlen.

Wie viele Menschen können teilnehmen?
Bei Zirkuswochen im Bereich Sonderpädagogik können bis zu 80 Menschen teilnehmen. Es gibt keine Mindestanzahl – auch für weniger Teilnehmende bieten wir ein passendes Angebot.
Damit stellen wir sicher, dass wir in kleinen Gruppen individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden eingehen können.
Wie ist der Ablauf einer Zirkuswoche?
Unsere Zirkuswochen starten immer mit dem gemeinsamen Zeltaufbau bei Wind und Wetter. Als Abschluss gibt es Ende der Woche ein grosses Zirkusfest und glitzernden Auftritt im Rampenlicht der Manege.
Dazwischen wird ausprobiert, ausgewählt, geprobt, recherchiert und kreiert. Es ist ein stark partizipativer Prozess, bei dem sich die Kinder einbringen und die Woche aktiv mitgestalten. Wir begleiten die Teilnehmenden auf spielerische Weise und ohne Leistungsdruck bei der Erarbeitung der Zirkusnummern. Jede Woche wird dadurch einzigartig – keine vorgefertigten Zirkusnummern oder immergleiche Kostüme.
Wer will, darf am Mittwochabend selbst im Publikum zu sitzen, wenn das Pipistrello-Team seine eigene öffentliche Zirkustheater-Show spielt. Als Abschluss der Projektwoche gibt es am Freitag oder Samstag für Verwandte und Bekannte ein grosses Zirkusfest und glitzernden Auftritt im Rampenlicht der Manege.
Danach bauen wir das Zelt wieder gemeinsam ab – ein freiwilliger Gemeinschaftsevent, bei dem auch Eltern und andere Angehörige herzlich willkommen sind!
Der detaillierte Wochenablauf ist in unserem Konzept abgebildet.
Montag
Ganzer Tag
Gemeinsamer Zeltaufbau
Dienstag
Vormittag
Disziplinen ausprobieren
Nachmittag
Üben in den Gruppen
Mittwoch
Vormittag
Disziplinen ausprobieren
Nachmittag / Abend
Show des Pipistrello-Teams
Donnerstag
Ganzer Tag
Üben in den Gruppen
Freitag
Vormittag
Hauptprobe
Variante 1: Gala Freitag Nachmittag
Gala-Vorstellung um 18 Uhr, anschliessend Zeltabbau
Samstag
Variante 2: Gala Samstag Nachmittag
Gala-Vorstellung um 14 Uhr, anschliessend Zeltabbau
Lehrplan 21
Unsere Zirkusprojektwochen fördern sowohl überfachliche Kompetenzen als auch fachliche Ziele des Lehrplans 21 auf spielerische und kreative Weise:
1. Überfachliche Kompetenzen
Selbstständigkeit: Sich in neuen Rollen ausprobieren und persönliche Grenzen überwinden.
Soziale Kompetenzen: Zusammenarbeit im Team, Respekt vor anderen Meinungen und Fähigkeiten.
Methodenkompetenz: Eigene Ideen entwickeln, Lösungen finden und ein gemeinsames Ziel erreichen.
2. Fachliche Kompetenzen
Kreativität und Bewegung (Gestalten, Sport): Entwicklung von Zirkusnummern, Bewegungskoordination, Rhythmusgefühl und Improvisation.
Sprache und Kommunikation (Deutsch, Musik): Moderation der Gala als Zirkusdirektor:in, spielen von Livemusik in der Zirkusband
Technik und Gestalten: Herstellung von Requisiten, Bühnenbildern und Kostümen
Durch die Verbindung von praktischen und kreativen Aktivitäten stärkt die Zirkuswoche die Freude am Lernen und schafft nachhaltige Lernerfahrungen.
Eine detailliertere Ausführung unserer Schnittstellen mit dem Lehrplan 21 sind im Dokument «Circolino Pipistrello und der Lehrplan 21» zu finden, welches wir bei Bedarf gerne zukommen lassen.
Hauptziele unserer Zirkuswochen
Auch wenn die Gala jeweils ein Highlight ist: Im Vordergrund steht nicht nur die Zirkusnummer, sondern das gesamte Erlebnis und insbesondere der partizipative Gruppenprozess während der Woche. Gefragt sind Teamwork, Fantasie und Respekt… mit dem Ziel, Selbstwirksamkeit zu erleben, Sozialkompetenzen zu fördern und gemeinsam über sich hinauszuwachsen. Und das alles ohne Leistungsdruck.
Unsere Ziele
Selbstwirksamkeit erleben
Sozialkompetenz förden
Über sich hinauswachsen
Was für eine Infrastruktur braucht es?
Das technische Infoblatt senden wir gerne bei Interesse an einer Zirkuswoche zu. Grundsätzlich braucht es folgende Infrastruktur:
- Zeltplatz von mindestens 35x30 Meter
- Platz für die Zirkuswägen
- Strom und Wasser
Gerne unterstützen wir bei der Planung und bringen unsere Erfahrung ein – zum Beispiel auch bei der Evaluation eines geeigneten Platzes für das Zirkuszelt, falls es direkt bei der Schule / Institution zu wenig Platz hat.
Was unterscheidet uns von anderen Angeboten?
Der Circolino Pipistrello ist der grösste Mitspielzirkus der Schweiz und bietet seit Jahrzehnten Zirkusprojektwochen an, die ein Leben lang in Erinnerung bleiben:
- Eingespieltes, 17-köpfiges Team, welches das ganze Jahr gemeinsam lebt und arbeitet.
- Die Teilnehmenden gestalten stark mit: Es gibt keine bestehenden Zirkusnummern oder vordefinierte Kostüme.
- Betreuung durch Zirkuspädagog:in des Circolino Pipistrello. Die Lehrpersonen müssen keine Animationsgruppen in der Manege anleiten.
- Im Mittelpunkt steht nicht nur das Resultat, sondern vor allem der partizipative Prozess.
- Wir bringen eine ganze Zirkuswelt auf den Dorf- oder Schulhausplatz.
Circolino Pipistrello
17-köpfiges Team vor Ort
Wünsche der Teilnehmenden stehen im Zentrum
Ohne Leistungsdruck
Viel Mitgestaltung
Wo sind wir überall unterwegs?
Unser Winterquartier ist bei Rikon im Tösstal, ganz in der Nähe von Winterthur. Für unsere Zirkusprojektwochen reisen wir von April bis Oktober in der Deutschschweiz umher – mehrheitlich im Grossraum Zürich und angrenzenden Kantonen. Und regelmässig auch nach Liechtenstein.
Mit im Gepäck haben wir immer unser blaues Zirkuszelt, die Oldtimer-Traktoren sowie unsere bunten Holzwägen, in denen wir wohnen.
Kosten
Die Kosten einer Zirkusprojektwoche bestehen aus einem Engagementpreis sowie Kosten für Wasser, Strom, Bewilligungen, Platzmiete, sanitäre Anlagen und Abfallgebühren.
Mehr dazu:
Referenzen
In der Vergangenheit waren wir bereits an mehreren hundert Schulen, Institutionen und Gemeinden. Gerne geben wir auch Referenzkontakte für einen Erfahrungsaustausch.
Unverbindliche Anfrage
Interessiert an einer Zirkuswoche? Gerne senden wir das PDF-Dossier «Infos für Veranstaltende» zu und beantworten Fragen zu den Zirkuswochen.
PDF-Dossier
«Infos für Veranstaltende»
- Konzept Zirkus-Projektwochen
- Detaillierter Wochenablauf
- Organisatorisches
- Technische Anforderungen
- Platzverhältnisse